Veröffentlicht am 30. Januar 2019

Immer wieder gibt es in Deutschland gerade aus dem linksgrünversifften Weichei-Spektrum Vorschläge, die einfach „nicht zu verantworten sind“, wie Verkehrsminister Scheuer gerade wieder betonen musste. Unter anderem diese lächerliche Vorstellung, auf deutschen Autobahnen ein Tempolimit von 130 km/h einzuführen – das wäre „gegen den gesunden Menschenverstand“ (wieder Scheuer). Da sollen diese ganzen Überregulierer und Freiheitsvernichter mit ihrem „kranken Unmenschen-Verstand“ jetzt mal drüber nachdenken.

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Klar, ein Tempolimit würde mit ziemlicher Sicherheit zu weniger Unfällen und erheblich weniger Toten auf deutschen Autobahnen führen, aber das sei eine „verkürzte, sentimentale Diskussion“, wie Ulf Poschard von der „Welt“ anmerkte. Die längere, unsentimentale Diskussion geht so: Raser sind weltweit eine vom Aussterben bedrohte Minderheit. Nur in Deutschland (oder auch Afghanistan, Somalia und Nordkorea) finden Rest-Exemplare dieser zarten freiheitsbetonten Gattung noch ein halbwegs funktionierendes Ökosystem. Diese Welt braucht jedoch Raser, denn eines der Hauptprobleme unserer Erde ist schließlich Überbevölkerung – besonders jene mit älteren, weißen Männern. Raser bekämpfen dieses Problem mit all den ihnen zur Verfügung stehenden PS. Außerdem heizen sie zusätzlich das Klima auf, was zu Überschwemmungen und Missernten führt und so ebenfalls ein wirksames Mittel gegen zu viele Menschen ist.

Und in Deutschland – das wird man ja wohl noch mal sagen dürfen – haben wir eben nicht so schöne Waffengesetze wie in den USA, wo sich bereits Vierjährige mit Papas Knarre abknallen können. Da wird auf der direkten, pragmatischen Ebene der Bevölkerungsreduktion relativ wenig getan. Zeit, sich nicht von den Spaßverderbern ins Bockshorn jagen zu lassen. Man sollte weiterhin frei auf deutschen Autobahnen rasen und töten können.

All das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand.